NACHRICHTEN
"Kompetenzorientierte Prüfungen als didaktsiche Methode" Vortrag innerhalb der Fachdidaktischen Reihe am 4.11.2019
 

Vortrag von Professorin Dr. Edith Braun, Professur für Hochschuldidaktik mit dem Schwerpunkt...

Rub: HC Mittelhessen
"Didaktik 4.0 - Herausforderungen für Schule, Ausbildung und Lebensbegleitendes Lernen"
 

Vortrag von Frau Prof. Friese innerhalb der Fachdidaktischen Reihe am 7. Mai 2019 um 18.30 Uhr im...

Rub: HC Mittelhessen
"Mehr Demokratie üben und Grenzen erkennen - Sprache, Politik und gemeinsames Handeln in der Erwachsenenbildung"
 

So lautet der Projekttitel 2019, des vom Paritätischen Bildungswerk Hessen e.V. durchgeführten...

Rub: HC Mittelhessen
Workshopreihe "Gesellschaftliches Empowerment" im Bildungshaus Bad Nauheim
 

Das Bildungswerk der Hessisches Wirtschaft e.V. und Burg Fürsteneck bieten in Kooperation mit dem...

Rub: HC Mittelhessen
12. Veranstaltung innerhalb der Fachdidaktischen Reihe
 

Vortrag "Sprache als Barriere" am 21.11.2018 im Mathematikum

Rub: HC Mittelhessen
Mittwoch, 29. Mai 2019

„Digitale Transformation der Arbeitswelt“

Rubrik: HC Mittelhessen
Hessencampus Mittelhessen diskutiert im Mathematikum über neue pädagogisch-didaktische Konzepte zur Gestaltung technischer Neuerungen und sozialer Innovationen.

oben: Professorin Dr. Marianne Friese unten: Dr. Mathis Prange

Fotos: Nadine Schönwolf

 

„Der digitale Wandel der Arbeitswelt erfordert neue Konzepte einer Didaktik 4.0, die gesellschaftliche und berufliche Handlungsanforderungen mit Unterrichtsgestaltung in Schule, Betrieb und Weiterbildung verbindet.“, so die Eröffnungsworte von Frau Professorin Dr. Marianne Friese zum Thema „Didaktik 4.0“. Am Dienstag, den 07.05.2019, lud der Hessencampus Mittelhessen in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen erneut zu einem interessanten Abend in den Kugelbahnraum des Mathematikums ein.

Der Vortrag von Frau Prof.‘in Dr. Friese wurde ergänzt durch konkrete Anwendungsbeispiele aus der Lehreraus- und weiterbildung von Dr. Mathis Prange, Zentrum für Lehrerbildung (JLU) und Markus Gitter, Mitarbeiter an der Professur für Berufspädagogik (JLU).

 

Durch den digitalen Wandel und den damit einhergehenden Veränderungen in der Arbeitswelt sehen sich Schulen, Bildungsinstitutionen sowie Ausbildungsbetriebe vor enormen Herausforderungen. Dabei geht es nicht einzig um technische Belange, sondern viel mehr um den Kompetenzstand von Jugendlichen, die vorherrschende Bildungsungleichheit, die digitalen Kompetenzen von Lehrpersonal, um bildungs- und ordnungspolitische Strategien, aber auch um die daraus resultierenden didaktischen Prämissen.

 

Wie konkret der Lehr-Lernprozess durch den Einsatz digitaler Medien unterstützt werden kann, welche Kompetenzen Lehrende dafür erwerben müssen und wie dieser Kompetenzerwerb vonstattengehen kann, sind einige der zahlreichen Fragen, denen Frau Professorin Dr. Friese im Laufe des Abends nachging. Denn „es reicht eben nicht aus, wenn wir verpflichtende Dinge in Curricula schreiben. Und es reicht auch nicht, einzig die technische Ausstattung zur Verfügung zu stellen“, so Dr. Mathis Prange. Vielmehr braucht es eine intensive Vernetzung aller Phasen und Beteiligter der Lehrerbildung, um sich über Erfahrungen und Herausforderungen austauschen zu können. Darüber hinaus kann die Unterrichtsforschung über Folgen der Digitalisierung reflektieren, Workshops für Lehrkräfte wiederum können eine gezielte Kompetenzentwicklung und -vertiefung befördern und technischer Support ist in der Lage in Problemsituationen zu helfen und neue Impulse zu initiieren.

 

Im Anschluss gab es Raum für Fragen und Diskussionen aus dem Publikum, aber auch beim abschließenden Get Together konnten die Teilnehmenden und die Referierenden noch einmal ins Gespräch kommen.